Neuausrichtung des Wassermengenmanagements im Landkreis Verden
Projektleitung:
Schmidt & Holländer
Ingenieurgesellschaft mbH
Bei St. Wilhadi 5
21682 Stade

Kommunen müssen stärker eingebunden werden

Nachdem die gemeinsame Liste an Maßnahmenvorschlägen aus den Arbeitsgruppen vorliegt und die ersten Prognoserechnungen erfolgt sind, wurde ersichtlich, dass ein nachhaltiges Wassermengenmanagement nicht ohne Optionen von Maßnahmen im Bereich des Städtebaus auskommen wird. Am 11. Juni 2026 kamen daher die Vertreter*Innen der Kommunen zusammen, um sich über den aktuellen Projektstand zu informieren und über technische Maßnahmen in den Kommunen zu diskutieren. Eine wassersensible Stadtentwicklung bietet dabei u.a. auch Synergien für den Hochwasserschutz und Verdunstungskühlung. In den Bebauungsplänen gehört im gesamten Kreisgebiet z.B. die Regel zur Versickerung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück bereits seit Jahren zum Standard.

Auch die Weiterverwendung von Regenwasser oder Grauwasser (aus Dusche, Waschmaschine etc.) als Brauchwasser bietet ein hohes Potential zur Reduzierung der Grundwasserentnahmen. Um eine breite Umsetzung zu erreichen bedarf es aber noch mehr Öffentlichkeitsarbeit, Förderprogramme und die Umsetzung in den Gestaltungsvorschriften von Bebauungsplänen, was derzeit rechtlich noch nicht möglich ist.

Im Nachgang werden die Kommunen die Chance erhalten in einem Fragebogen anzugeben, welche Maßnahmen sie bereits umsetzen, und welche Maßnahmen sie sich vorstellen könnten, in Zukunft umzusetzen.

Technische Maßnahmen in Städten/Gemeinden

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Optionen für technische Maßnahmen in Kommunen im Rahmen des Wassermengenmanagements